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Seiten Kosten Zeitbedarf Zertifizierung       
400-800 ca. 950,- ca. 10-18h Pflichtmodul        

Modulbeschreibung Struktur

Hintergründe und Zielsetzung


Das Objektmanagement unterscheidet sich grundlegend von dem Verständnis für Facility Management. Steht bei letzterem der Sekundärprozess im Mittelpunkt, ist es bei ersterem die Materie, das Gebäude, die Liegenschaft, die Infrastruktur. Diese in jeder Phase des Lebenszyklus operativ, taktisch und strategisch zu beherrschen ist die Aufgabe des Objektmanagements, welches in disziplinarischem Verhältnis zum Facility Management oder zum Property Management steht - je nach Objekt- und Organisationsart

>> Der Objektmanager beherrscht sämtliche Themenbereiche des Objektmanagement, die ihm gemessen an seinem Aufgabenumfeld (Einzelgebäude oder Portfolio, betriebsnotwendige Infrastruktur oder Anlageimmobilie, operativ oder taktisch/strategisch verantwortlich, Branchencluster des Auftraggebers/Arbeitgebers, etc.) übertragen wurden, bzw. die sich aufgrund der Erfordernisse und Bedarfe ableiten lassen.

Modulinhalte

Der Auftraggeber/ Arbeitgeber
Das Objektmanagement ist entweder dem Corporate und damit dem Facility Management oder dem Property und damit dem Immobilien Management unterstellt. Schnittstellen, Anforderungen und Rollen dieser Zuordnung

Das Umfeld
wird im Wesentlichen vom Objekt und dem Portfolio (Historie Grundstück, Gebäudearten, Sanierung/Modern., Vollkosten, Flächen, Lebenszykluskosten) bestimmt, sowie durch die ihn umgebenden Interessenlagen (Vertragskonstellationen, Zielvorgaben GF, Einkauf/Marketing/Vertrieb, Gesellschaft/Umweld, Ausschreibung/Vergabe, Nutzeranforderungen, GM-Markt, Personal und Orgaformen des OM)

Der Regelbetrieb
Das Tagesgeschäft wird bestimmt durch 3 verschiedene Phasen: Start-Up, Regelbetrieb, Projektbetrieb. Die ersten beiden sind techniklastig, letzteres baulastig. Im Regelbetrieb fallen sämtliche gängige Tätikeiten des OM an.

Die Querschnittsfunktion Verantwortung
Betreiber-, Vertrags-, Mitarbeiter-, Auftraggeber-, Arbeitsstätten-, Projekt- und Prozessverantwortung - die Verantwortungsbereiche des OM sind vielschichtig

Die Querschnittsfunktion Interaktion
Kommunikation, Kundenbetreuung, Dienstleister- und Mitarbeiterführung, Veränderungsprozesse, persönliche und unternehmerische Weiterentwicklung und die sogenannten Soft-Skills sind Schwerpunkte diese Kurses des Moduls

Die Querschnittsfunktion Qualität
Qualitätsmanagement über alle Bereiche des OM hinweg

Die Querschnittsfunktion Wirtschaftlichkeit
Einer der Schwerpunkte des OM-Modells: Finanzwirtschaftliche Grundlagen, Objektbuchhaltung, Wirtschaftsplanung, Strategien, Steuerung, Controlling, Reporting, Beschaffung, Risiko- und Portfolio-management, Investitionsrechnung und -analysen