Hintergründe und Zielsetzung
Die Optimierungspotenziale von Einzel- und Paketleistungen im Zuge der Verlagerung von Gebäude- oder Facility Services auf das Objektmanagement sind überschaubar und endlich. Aus diesem Grund ist ein verstärktes Angebot von Systemdienstleistungen am Markt spürbar.
Systemdienstleistungen (SDL) erfordern von allen Beteiligten auf Auftraggeber- wie Autragnehmer-Seite ein verändertes Rollenverständnis. Beim Dienstleister in der SDL muss jeder Mitarbeiter verstanden haben, dass sie alle zusammen als Team für den Erfolg Verantwortung tragen.
>> Der Blick über den Tellerrand ist hierfür absolut notwendig, muss vielerorts in der praktischen Umsetzung jedoch erlernt werden. Hierfür ist die Diskussion und Interaktion unerlässlich, so dass Präsenztage elementarer Bestandteil dieses Moduls sind.
Modulinhalte
Abgrenzung und Verständnis
Produkt, Einzel-, Paket- und Systemdienstleistung; SDL in der Praxis: Auswirkungen und Konsequenzen; systemische Prozessverantwortung in Abgrenzung zur Gewerkeorientierung
Rollen und Beziehungen
Leistungsinhalte der SDL: Konzept, Planung, Start-Up, kontinuierliche
Leistungserbringung, Controlling/Steuerung; Überblick und Verständnis der einzelnen Rollen; Das Beziehungsgeflecht von Kunde, Nutzer, Markt, Unternehmensleitung, extern Leistendem, intern Leistendem sowie direkter Mitarbeiter; Unterschiedliche Interessenslagen und Ansprüche an das Projekt; Der operativ Leistende im Spannungsfeld der Interessenlagen
Spezielle Anforderungen in der Konzeptphase
Kundennutzenorientierte Umsetzung des Vertrags; Business Cases verschiedener Produktlösungen; Leistungsbeschreibung der extern zu vergebenden Leistungen; Leistungsbeschreibung der internen Leistungserbringung; Erbringung der Leistungen durch direkt unterstellte Mitarbeiter; Ressourcenmanagement
Spezielle Anforderungen der Planung
Umsetzungsplanung des Konzeptes und des Vertrages
Spezielle Anforderungen der Finanzierung
Nutzung der BWL-Tools zur Sicherstellung und Dokumentation des quantitativen Nutzens der beteiligten Interessensgruppen
Spezielle Anforderungen des Start-Up
Objekt- und Anlagenimplementierung innerhalb der SDL
Spezielle Anforderungen der kontinuierlichen Leistungserbringung
Sicherstellen des Projekterfolges, Weiterentwicklung des Projektes
Spezielle Anforderungen aus Steuerung/Controlling
Erkennen von Handlungsbedarf und Realisation der Handlungsmöglichkeiten
Riskmanagement
Zielrichtung dieser Sicherheitsvorkehrung; KontraG; Risikoanalyse; Definition von Risiken und Chancen