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Seiten Kosten Zeitbedarf Zertifizierung       
400-800 ca. 950,- ca. 10-18h nein        

Modulbeschreibung Lebenszykluskostenmanagement

Hintergründe und Zielsetzung


Lebenszykluskostenmanagement - ein hochaktuelles „Zauberwort“, hat sich doch mittlerweile wirklich herumgesprochen, dass die Baufolgekosten nun einmal i.d.R. erheblicher sind, als die Baukosten. Aber leider nicht gelebte Praxis, zumindest nicht in der Breite. Dass das so wird, beeinflusst der Objektmanager - wenn er das richtige Rüstzeug hat. Beherrschung der Lebenszyklusphasen und die darin verborgenen Kosten sowie Potenziale - ein Grundvoraussetzung für aktives LCCM!

>> Bekannte und unbekannte Aspekte der Lebenszykluskostenrechnung erfahren und beherrschen, Kostenmanagement aufbauen, Controlling einführen, Tools auswählen und anwenden, Nutzen beurteilen und die Ergebnisse in eine(n) nachhaltig kostenoptimierten Betrieb und Nutzung überführen.

Modulinhalte

Lebenszyklusphasen und zugeordnete Kostenverteilung
Entwicklungsphase, Realisierungsphase, Nutzungsphase und Verwertungsphase; prozentuale und inhaltliche Verteilung der spezifischen Kostenarten auf die Lebenszyklusphasen; Zusammenhang von Bau- und Baufolgkosten; Szenarienbewertung

Kostenzuordnung, Zuständigkeit und Nutznießertum

Gebäudekosten, Flächenkosten, Neben- und Betriebskosten, Service- und Dienstleistungskosten, Miet- und Nutzungskosten, Zuständigkeitsbereiche (Nutzer, Mieter, Besitzer, Eigentümer), Umlagefähigkeiten, Anreize zur Kostensenkung, Profiteure und Interessenten von kostensenkenden Maßnahmen

Erfolgsfaktoren - Kostenbeeinflussende Faktoren
Erfolg: Werterhalt u. -entwicklung, Kundenzufriedenheit, Wiedervermietbarkeit, flexible Nutzungsmöglichkeit, Kostenreduktion, Qualität, Umwelt, Förderung.
Beeinflussung: baulich-technische Realisierung, Dienstleistung und Sekundärprozesse, Individuelles Nutzerverhalten, Risikokosten

Tools, Normen und Benchmarks
IT, Amortisationsrechnung, Instrumente (GNKR, BIN-Tool, LEGEP, BUBI, Bauloop, Baulocc, Pelzeter, etc.); Baunormen (DIN 276), direkte Normen Baufolgen (DIN 18960, VDI 6009, GEFMA 220), indirekte Normen mittels Leistung (DIN 32736, DIN EN 15221, DIN V 18599, VDI 2067, GEFMA 100); Benchmarkinginstrumente und -plattformen

Nutzen der Lebenszykluskostenrechnung
Entscheidungshilfe, Kostenschätzung, Variantenvergleich, Beratungsgrundlage, Kostenverläufe, Konzeptionsaussagen, Kosten-
treiberidentifikation, Einparpotenziale, Produkt-
bewertung, Hochrechnungen, langfristige
Planungssicherheiten, Intergration Nutzeranf., etc.